Die Schwäbische Zeitung berichtet über den Transformationskongress in Aalen, bei dem Vera Starker in ihrer Keynote über Krisen, Gehirne und Führung spricht. Ihre Botschaft wirkt simpel, dürfte aber für viele Firmen unbequem sein, schreibt der Journalist Robert Schwartz.
Der Kongress steht unter dem Leitgedanken, wie Transformation in schwierigen Zeiten gelingen kann. In ihrer Keynote richtet Vera Starker den Fokus auf ihres Erachtens dafür dringend notwendige Zuversicht, jedoch nicht als warme Gefühlsdecke, sondern als Voraussetzung dafür, dass Unternehmen in Krisenzeiten handlungsfähig bleiben. Ihre Botschaft: Wer nur noch auf die Krisen starrt, findet keine Lösung. Zugleich macht sie klar: „Es gibt kein Normal mehr.“ Die Krise wird zum Dauerzustand.
Um so wichtiger ist deshalb, dass im Unternehmen Zuversicht entstehe. Und dies geschieht, wenn Menschen Einfluss erleben, Aufgaben bewältigen und im Team Fortschritt sehen. Dafür müssten Unternehmen den Blick weg vom Dauerproblem lenken und stärker fragen: Was können wir entscheiden? Was können wir beeinflussen? Wo können wir zumindest einen Impuls setzen?
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