Prof. Dr. Robert Fieten, wissenschaftlicher Berater der Beschaffung aktuell, rezensiert in der März-Ausgabe Vera Starkers Buch Stop Bullshit Work. Darin stellt er die wichtigsten Punkte und Thesen von Starker vor und unterstütz: „In der Tat: Es passt schon seit geraumer Zeit nicht mehr, dass nur oben gedacht, unten gemacht und dann alles überwacht wird! Die Autorin weist zu Recht darauf hin, dass es zur Steigerung der Arbeitsproduktivität in den Büros nicht ausreicht, Einzelmaßnahmen wie Regeln für Meetings, Hacks für Produktivität sowie Resilienztrainings zu verordnen. Stattdessen bedürfe es eines Prozesses der systematischen Organisationsentwicklung, der – so die Autorin – einmünde in ein Arbeitssystem, in dem Menschen täglich wenig (Ergänzung des Rezensenten) gestört konzentrationsintensive Aufgaben ergebnisorientiert bearbeiten können. Die Autorin propagiert damit einen Paradigmenwechsel in der Organisation von moderner Arbeit hin zu einem nicht nur ergonomischem sondern einem neuroergonomischen Arbeiten. Entscheidend sei, dass wir aus der heutigen die Arbeitsproduktivität torpedierenden Überlastung unseres Aufmerksamkeitssystems im Gehirn als begrenzter kognitiver Ressource heraustreten und dabei stets im Blick halten, wie unser Gehirn arbeitet.“ Prof. Dr. Fieten resümiert: „Die vorliegende Schrift verdient Beachtung bei Führungskräften, Mitarbeitenden und auch Beratern. Sie liefert bisher zu wenig erkannte Erklärungen für Produktivitätsdefizite. Die Schrift rüttelt auf, weckt Problembewusstsein und fordert eine durchaus machbare Organisationsentwicklung in unseren Unternehmen und Verwaltungen.“ Die ausführliche Rezension findet sich unter diesem Link.
Stoppt Bullshit Work!
04/03/2026