Stop Bullshit Work
Wie Unternehmen im Zeitalter von Overflow ihre Produktivität retten können
Von Vera Starker, Rossberg Verlag 2026
Heute wieder nichts geschafft!
Haben Sie sich auf dem Weg von der Arbeit nach Hause auch schon bei diesem Gedanken ertappt? Dann sind Sie in bester Gesellschaft. Dieses Buch zeigt auf, wie Unternehmen durch die Umstellung auf gehirngerechtes Arbeiten das Ausmaß von Bullshit Work absenken und ein Produktivitätserleben ermöglichen können.
Denn nicht das Verhalten Einzelner entscheidet im Unternehmen darüber, ob Führungskräfte und Mitarbeitende konzentriert produktiv sein können. Es ist eine systemische Frage der Arbeitsgestaltung und -kultur auf allen Hierarchieebenen.
Wenn ständige Erreichbarkeit wichtiger ist als fokussiertes Arbeiten, die eigentlich wertschöpfende Arbeit von irrelevanten Meetings und permanenten Unterbrechungen auf zu vielen Kommunikationskanälen gestört wird und das Unternehmen als Ganzes versucht, zu viele Projekte parallel zu stemmen, entsteht organisationales Multitasking. Das aktiviert die Stressmuster der Organisation, und es geht nicht nur der Überblick verloren, sondern auch Produktivität und Innovationskraft nehmen ab.
Spätestens dann wird beschäftigt sein mit produktiv sein verwechselt, und das führt zu noch mehr Bullshit Work – mit negativen Folgen für alle.
Das Buch basiert u.a. auf der aktuellen Studie Konzentriertes Arbeiten als Aufgabe der Organisation? Eine Prä-Post-Studie zur Implementierung von Fokuszeit in deutschen Unternehmen.
Erscheinungstermin 23. Februar 2026
Medienberichte: Handelsblatt, Harvard Business Manager, Hays, Grünes Blatt, Beschaffung aktuell
Podcasts: Paperwings Podcast, Menschen.Führen.Unternehmen
Deutschland sucht händeringend Leistungswille und Produktivität. Die Realität in deutschen Unternehmen zeigt allerdings, dass ein veralteter Leistungs- und Produktivitätsbegriff und fehlende Anpassung der Arbeitsorganisation an das digitale Zeitalter zu hohen AU-Quoten,
Produktivitäts- und Bindungsverlusten führt.
43,6 % des deutschen BIP wird in wissensintensiven Dienstleistungen erbracht. Der Microsoft Work Trend Index 2025 führt auf, dass Mitarbeitende durchschnittlich alle zwei Minuten – also 275-mal pro Tag – durch Meetings, E-Mails oder Chat-Benachrichtigungen unterbrochen werden. Die Hälfte aller Besprechungen fällt in die produktivsten Stunden des Tages (9-11
Uhr und 13-15 Uhr), wodurch kaum Raum für fokussiertes Arbeiten bleibt. Damit hat sich die Lage weiter verschärft. 2022 wurde noch ein Unterbrechungsturnus von alle 4 Minuten ermittelt.
Die Implementierung vereinzelter Maßnahmen zur Eindämmung von Meetings und zur Integration von Fokuszeit haben bislang keine nachhaltigen Lösungen erbracht. Die aktuelle Studie Konzentriertes Arbeiten als Organisationsaufgabe? macht deutlich: Einzelmaßnahmen wie Meetingregeln oder Fokuszeiten reichen nicht aus. Erst die systemische Integration von konzentriertem Arbeiten entfaltet nachhaltige Wirkung.
Die Wirtschaftspsychologin Vera Starker erläutert hier wissenschaftsbasiert, wie Unternehmen fokussierte Organisationen werden und damit eine Leistungskultur schaffen können, von der alle profitieren – Unternehmen, Führungskräfte und Mitarbeitende.
Über die Autorin
Vera Starker ist Wirtschaftspsychologin, Rechtsanwältin mit Schwerpunkt Wirtschaftsrecht und hat einen MBA in systemischer Organisationsberatung.
Als Gründerin des Berliner Think Tanks Next Work Innovation, der zur Neuen Arbeit forscht und berät, hat sie mit einem Forschungsteam die erste wissenschaftliche Tagebuchstudie zu Konzentration und Produktivität in der Wissensarbeit in deutschen Unternehmen durchgeführt. Als erfolgreiche Autorin veröffentlicht Vera Starker Bücher und hält Vorträge zur Transformation
der Arbeitswelt. Zudem beteiligt sie sich publizistisch an Debatten zwischen Wirtschaft und Gesellschaft, u. a. in brand eins, Handelsblatt, SPIEGEL, Harvard Business Manager oder dem Manager Magazin.
Das Buch Stop Bullshit Work basiert auf der Studie Konzentriertes Arbeiten als Aufgabe der Organisation? Eine Prä-Post-Studie zur Implementierung von Fokuszeit in deutschen Unternehmen der Next Work Innovation.
Die zentralen Ergebnisse sind, dass Arbeitsunterbrechungen und Meetingoverflow kein Mitarbeiterproblem sind – sondern ein strukturelles Versagen der Organisation.
Weniger und kürzere Meetings, eine verbesserte Arbeitsstruktur und Raum für ungestörtes, konzentriertes Arbeiten – die Produktivitätsgrundlagen aller untersuchten Unternehmen verbessern sich durch die strukturelle Verankerung von täglich verbindlicher Fokuszeit signifikant, ebenso wie psychologische Faktoren für Zusammenarbeit und Bindung.
Die Implementierung vereinzelter Maßnahmen zur Eindämmung von Meetings und zur Integration von Fokuszeit haben bislang keine nachhaltigen Lösungen erbracht. Die Studie Konzentriertes Arbeiten als Organisationsaufgabe? macht deutlich: Einzelmaßnahmen wie Meetingregeln oder Fokuszeiten reichen nicht aus. Erst die systemische Integration von konzentriertem Arbeiten entfaltet nachhaltige Wirkung.
Erste Auflage 2026, Rossberg Verlag
Text: Vera Starker
192 Seiten
ISBN: 978-3-948612-23-8
Sprache: Deutsch
24,-€
Erscheinungstermin 23. Februar 2026
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Und wir gehen leidenschaftlich gerne in den Austausch mit Unternehmen.
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