Schluss mit lustig? Vera Starker Katharina Roos

Schluss mit lustig?

Über das Ende der Neuen Arbeit – und warum das der falsche Weg ist

​Die Krisenstimmung ist in den Unternehmen angekommen, auch dann – so zeigt eine aktuelle Studie – wenn das Unternehmen selbst gar nicht von der Krise betroffen ist. Das führt dazu, dass viele Unternehmen wieder in die klassische Restrukturierung gehen, um effizienter zu wirtschaften und Kosten einzusparen. Gleichzeitig ist aufgrund der Digitalisierung, KI, des Klimawandels ein tiefgreifender Wandel der Unternehmen von Nöten.

Eine für Management und Führungskräfte herausfordernde Situation. Denn im Management von Krisen sind grundsätzlich andere Kompetenzen vonnöten als in der systemischen Transformation von Organisationen, sodass in der aktuellen Gleichzeitigkeit Management und Führungskräfte völlig neue gefordert sind, die beiden Ansätze Effizienzsteigerung und Organisationsentwicklung, die bislang eher in einem Entweder-oder-Verhältnis zueinanderstanden, in einem Sowohl-als-auch miteinander zu vereinen.

Das Buch zur Studie In ungewissen Zeiten: Zuversicht und die veränderte Rolle von Führung im Unternehmenskontext

 

Erscheinungstermin 31. August 2024

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Das Buch zeigt auf, wie Transformationen in Krisen gelingen können und welche Rolle Neue Arbeit dabei spielt. Die beiden SPIEGEL-Bestseller Autorinnen und Unternehmensberaterinnen Vera Starker und Dr. Katharina Roos und der Geschäftsführer eines mittelständischen IT-Unternehmens Sebastian Holtkemper erläutern wissenschaftsbasiert, dass es sich wirtschaftlich deutlich mehr lohnt, Neues Arbeiten konsequent weiter zu verfolgen und eher noch zu intensivieren, damit Unternehmen sowohl den Krisen als auch den Transformationsbedarfen wirksam und erfolgreich begegnen können.

Das Buch zur Studie In ungewissen Zeiten: Zuversicht und die veränderte Rolle von Führung im Unternehmenskontext

Über die Autor:innen

Vera Starker ist Wirtschaftspsychologin, MBA in systemischer Organisationsentwicklung und Rechtsanwältin mit Schwerpunkt Wirtschaftsrecht. Sie ist Gründerin des Berliner Think Tanks Next Work Innovation Garage, der zur Neuen Arbeit forscht und berät. Dieser entwickelte u. a. das The Focused Company-Modell zur Einführung von konzentriertem Arbeiten in Unternehmen. Als erfolgreiche Autorin veröffentlicht sie Sachbücher zu New Work, Arbeiten im digitalen Zeitalter und Change- und Konfliktmanagement.
www.nextworkinnovation.de

Dr. Katharina Roos ist promovierte Pädagogin, systemischer Coach, Mediatorin und führende Expertin für kollaborative Mitarbeiterbefragungen. Schon sehr früh hat sie sich auf das Thema Befragungen spezialisiert, hierzu geforscht und als Führungskraft und Prokuristin in Unternehmensberatungen anspruchsvolle Befragungsprojekte begleitet. Als Unternehmerin und Geschäftsführerin der Netzwert Partner GmbH entwickelt sie innovative Beteiligungsprozesse für die Arbeitswelt der Zukunft. Als Bürgerrätin für Bildung und Lernen setzt sie sich öffentlich für eine nachhaltige Transformation der Gesellschaft ein und engagiert sich an der Schnittstelle zwischen Wirtschaft, Politik und Gesellschaft. Wie in ihrer Arbeit verbindet sie in diesem Buch Menschlichkeit mit Wissenschaft, nimmt persönliche und systemische Perspektiven ein – und das mit Herz, Passion und wissenschaftlichem Anspruch.​ www.netzwertpartner.de

Sebastian A. Holtkemper ist Managing Director eines mittelständischen IT-Unternehmens. Ihn bewegt, was die Menschen im Job-Netzwerk bewegt: Wie werden wir in Zukunft (zusammen) arbeiten? Wie gelingt die Jobsuche in einer digitalen Welt? Welche Unternehmenskultur brauchen Mitarbeitende? Mit mehr als 130.000 Followern gehört er zu den Personen mit dem größten Netzwerk auf Xing.  

Schluss mit lustig? Vera Starker Katharina Roos

Das Buch „Schluss mit lustig?“ basiert auf der Studie In ungewissen Zeiten: Zuversicht und die veränderte Rolle von Führung im Unternehmenskontext von der NWI und Netzwert Partner. Die Studie von Juni 2024 zeigt auf: Die Krisenstimmung ist in den Unternehmen und im Arbeitsalltag der Menschen angekommen, sogar dann, wenn das eigene Unternehmen gar nicht von einer Krise betroffen ist. Das Studienteam ging darüber hinaus folgenden Fragen nach: Wird das Sicherheitserleben am Arbeitsplatz dadurch beeinflusst, und wenn ja, wie? Wird ein Bedürfnis nach autoritärer Führung bei Mitarbeitenden und Führungskräften ausgelöst, und welche Rolle nimmt Zuversicht in diesem Kontext ein?

49% der Befragten bejahen, dass die Krisenstimmung in ihren Unternehmen angekommen ist, auch wenn nur 36% ihr Unternehmen tatsächlich in einer Krise sehen. Die eigene Sicherheit am Arbeitsplatz wurde von den Führungskräften (56%) und den Mitarbeitenden (44%) um so niedriger bewertet, je stärker die Krisenstimmung der Befragten war, unabhängig davon, ob ihre Unternehmen von Krisen betroffen sind.

62% der Befragten (ja=31%, teils teils=31%) vertreten die grundsätzliche Haltung, dass es in Krisenzeiten autoritäre Führung braucht. Allerdings unterscheiden sich die aus den aktuellen Krisen resultierenden Bedürfnisse von Mitarbeitenden und Führungskräften deutlich voneinander: Mitarbeitende haben ein Bedürfnis nach mehr Strukturklarheit und Regeln, Führungskräfte hingegen eines nach autoritärer Führung (Strong Leadership).

Daraus schließt das Studienteam, dass Führungskräfte autoritäre Führung (selbststabilisierend) mit Sicherheit am Arbeitsplatz verbinden. Auf Mitarbeitendenebene stehen die geringere Sicherheit am Arbeitsplatz und ein Krisenerleben in Verbindung mit dem Wunsch nach Struktur- und Regelklarheit, aus Sicht des Studienteams ein probater Weg, um das Sicherheitserleben in Ungewissheit zu erhöhen.

Damit fallen die Bedürfnisse von Führungskräften und Mitarbeitenden in Krisenzeiten deutlich auseinander: die Pille der autoritären Führung passt nicht zur Diagnose.

Erste Auflage 2024, Rossberg Verlag

Text: Vera Starker, Dr. Katharina Roos, Sebastian Holtkemper 

Grafik und Layout: Julia Krämer

Softcover, 210 x 150 mm

220 Seiten

ISBN: 978-3-948612-22-1

Sprache: Deutsch

19,-€

Erscheinungstermin 31. August 2024

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