In der aktuellen Ausgabe von impulse, dem Netzwerk von Know-How und Unternehmer, spricht Vera Starker mit Nikolaus Förster, dem Herausgeber und Verleger des Magazins. Darin vertritt die Wirtschaftspsychologin Starker den Standpunkt, dass wir zu viel über Dinge jammern, die wir nicht ändern können. „Wir müssen aufhören, uns in unsere Probleme hineinzureden. Denn Jammern breitet sich aus und verändert unsere Wahrnehmung. Es gibt eine Ansteckungslogik bei Stress und Jammern.“ Wie unsere Studie der NWI und Netzwert Partner In ungewissen Zeiten: Zuversicht und die veränderte Rolle von Führung im Unternehmenskontext 2024 gezeigt hat, haben drei Viertel der Befragten gesagt, sie bemerken die schlechte Stimmung. „Ein nicht geringer Anteil dieser Menschen sagte aber auch, dass ihr Unternehmen selbst gar nicht von den Krisen betroffen sei. Das heißt, es gibt Phantomschmerzen: Die Stimmung ist schlecht, obwohl es den Unternehmen gut geht.“ Was dagegen hilft? – „Wir brauchen einen radikalen Fokus auf das Mögliche, um wirksam Einfluss nehmen zu können. Die Italiener sagen ja gern mal: „Basta“, also „Schluss jetzt!“. Das können wir uns abgucken. Fängt das Team an zu jammern? Oder ich selbst? Dann hilft es, sich zu fragen: Können wir gerade etwas an der Situation ändern? Wenn nein, weg mit dem Gedanken. Basta! Und wenn doch, sollten wir uns fragen: Was können wir tun? Wenn wir das Jammern trainieren, wird der Jammermuskel immer größer. Wenn wir hingegen die Fokussierung auf den Möglichkeitsraum trainieren, wird dieses Denken immer größer. Wir brauchen mehr Basta-Kompetenz.“ Das gesamte Interview findet sich unter diesem Link.
